Bauphase

Schloss Gützkow

Sanierung und Restaurierung

Erbaut von 1770 bis 1777

Die barocke Schlossanlage besteht aus einem Gebäudeensemble mit dem prächtigen Herrenhaus und insgesamt vier um einen Ehrenhof angeordnete Nebengebäude (östliches und westliches Kavaliershaus, Pferdestall und Verwalterhaus), sowie einem weitläufigen Park. In der Parkanlage sind am Küchengarten Reste der Orangerie und eine Grotte (Reste der alten Wehranlage mit Wassergraben) erhalten. Der barocke Park mit großer Wasserfläche wurde anhand alter Pläne wieder rekonstruiert. Das Gutshaus wurde 1770 bis 1777 durch Adam von Blücher errichtet. Nachdem das Haus ab 1985 leer stand und zusehends verkam, begannen nach Wiedererwerb durch Familie von Maltzahn ab 1999 die bis heute andauernden Sanierungsarbeiten. Nach Wiederherstellung der äußerst aufwendig gestalteten Fassaden nebst spätbarockem Architekturgliedern und Wappenfeldern, sowie der Rekonstruktion der geschwungenen Balustrade der Auffahrt, erfolgte die Innensanierung. Hier wurden die bauzeitlichen und im 19. Jahrhundert ergänzten Wand- und Deckenstuckierungen saniert und Fehlstellen ergänzt. Im Foyer wurde der mit Einlegearbeiten und Friesen verzierte Terrazzoboden aufgearbeitet und das geschnitzte Treppengeländer anhand historischen Fotomaterials rekonstruiert. Fensterfutter, Lambrien und geschnitzte 2- flüglige Türen wurden nach historischem Vorbild nachgefertigt, so dass sich das Schloss im Inneren, mit seinen - in einer Enfilade verbundenen - Salons, wieder in alter Pracht zeigt.

Bauzeit

1999

Bauherr

Helmuth Freiherr von Maltzahn

Förderung

Land Mecklenburg-Vorpommern

Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Bundesstiftung

Projektleitung

Stephan Kummer
im Architekturbüro Giel, Dieburg


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