Neuzustand

Niederwaldpark Rüdesheim

Sanierung der Staffagen

Erbaut ab 1763

Der Osteinsche Park auf dem Niederwald bei Rüdesheim am Rhein ist der Eingang zum Welkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Er ist das Ergebnis des Wirkens einer einzigen Generation an der Schnittstelle zwischen Aufklärung und Romantik. Bauherr war Graf Karl Maximilian von Ostein, der gemeinsam mit verschiedenen Baumeistern wie Peter Süß, Anton Jäger oder Francois Ignace Mangin den Park prägte. Er hatte das bestehende Hofgut 1763 geerbt und ab 1764 mit der Gestaltung des Parks begonnen. Die ersten Parkbauten wurden ab 1774 errichtet. Von den ursprünglich zahlreichen Parkbauten sind nur vier erhalten: die Eremitage, die Zauberhöhle, der Rittersaal und die Kunstruine Rossel. Wegen des unterschiedlichen Erhaltungszustandes war die Zielsetzung der Aufgabe vielfältig: von der archäologischen Freilegung der Grundmauern der Eremitage, bis zur Detaillierung der Ausstattung des herrschaftlichen Raumes in der Rossel anhand der Ergebnisse der bauhistorischen Archivarbeit.

Bauzeit

2012 bis 2016

Bauherr

Verwaltung staatliche Schlösser und Gärten Hessen

Projektleitung

Daniel Macholz
im Architekturbüro Giel, Dieburg


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