Vorzustand

Basilika, Kloster Eberbach

Sanierung und Restaurierung

Erbaut 1136-1186

Epoche Romanik

Gebäudeart Sakralbauten

Das Kloster Eberbach zählt zu den wenigen noch fast vollkommen erhaltenen deutschen Zisterzienserklöstern in Deutschland. Architektonisch geht dessen Gründung zurück auf den von Bernhard von Clairveaux formulierten „Bernhardinische Ur-Plan“, der Voraussetzungen und Regeln bzgl. der Errichtung eines Zisterzienserklosters bestimmte.

Die 78 m lange Basilika wurde in unterschiedlichen Phasen zwischen den Jahren 1136 und 1186 als dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika erbaut. An der Decke wird sie durch ein Kreuzgratgewölbe ausgeschmückt. Die sich jeweils gegenüberliegenden Pfeiler sind durch Gurtbogen verbunden. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie bei den in den 1930er Jahren erfolgten Sanierungs- bzw. Rekonstruktionsmaßnahmen.

Bei einer im Jahr 2010 erfolgten umfangreichen restauratorischen Untersuchung konnte ein hoher Anteil an bauzeitlichen Putzen festgestellt werden.



MASSNAHMEN

Die bereits erfolgten bzw. noch kommenden Sanierungsmaßnahmen betreffen die Sicherung hohl liegender Putzflächen, der Malschichten, der tragenden Konstruktionselementen (z. B. der Gurtbögen), sowie die Sanierung der Decke. Ebenso erfolgt die Erneuerung des Bodenaufbaus und die Sanierung des (teilweise mit historischen Tonfliesen) bestehenden Bodenbelags parallel zu den Arbeiten an den Raumschalen.



LINK zum Sat.1 Fernsehbeitrag über die Renovierung des Kloster Eberbachs

Bauzeit

2018 bis 2023

Bauherr

LBIH Niederlassung West

Projektleitung

Daniel Macholz

Mitarbeiter

Zhiyun Qin
Carolin Raatz

Partnerschaft

in ArGe mit Matthias Steyer (Restaurator)



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