Bauphase

Alte Oberförsterei Kelsterbach

Fassadensanierung

Erbaut 1902

Epoche Historismus

Gebäudearten Wohngebäude,Gastronomie

Bei der alten Oberförsterei handelt es sich um ein Gebäude aus dem Jahr 1902. Das besondere an dem historischen Gebäude ist die Mischung von Naturstein-, Putz- und Fachwerkflächen: Das Erdgeschoss sitzt auf einem Natursteinsockel und ist ferner verputzt. Die Putzflächen ziehen sich bis in das 1. OG, wo sich ebenfalls ein Balkon von Erker zu Erker spannt und gleichzeitig den Hinterausgang überdacht. Der Giebelbereich, die Gauben und der Erker des 2. OG (Dachgeschoss) werden mit Holzfachwerken geschmückt. Die Fassade mit ihren Flächen und Formen orientiert sich dabei am Stil des Jugendstils. Die Gebäudeecken sind teilweise in Naturbruchstein hergestellt. Die Fensterbrüstungen und Stürze sowie die Türlaibungen sind aus Natursandstein. Teilweise sind Holzklappläden an den Fenstern. Die Nord-West-Fassade ist im Giebelbereich verschindelt. Das Gebäude besticht ferner mit seinem freien Blick auf den Main.



MASSNAHMEN

Aufgrund des teilweisen stark sanierungsbedürftigen Zustands der Fassaden (vor allem von Fachwerk und Putz) war eine Fassadensanierung notwendig. Als Ziel wurde hierbei der bauzeitliche Fassungsbestand formuliert. Als Ermittlungsgrundlage für die Farbgebung diente eine restauratorische Befunduntersuchung als Orientierung. Die Fugen des Natursteinsockels als auch der Gebäudeecken aus Naturbruchstein wurden aufgearbeitet.



Bauzeit

2017 bis 2018

Bauherr

Magistrat der Stadt Kelsterbach

Projektleitung

Daniel Macholz

Mitarbeiter

Annette Jakob-Schultheis


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